Tunnels in der Schweiz – Klimasünde?

29.06.2020

Betrachtet man den ökologischen Fussabdruck beim Reisen, dann gilt Bahn fahren geheimhin als die sauberste Art zu reisen. Während aktuell in der Schweiz höhere Benzinpreise sowie eine Abgabe auf Flugtickets durch das neue CO2-Gesetz beschlossene Sache sind, erfreut sich die Bahn-Fraktion weiter hoher Sympathie. Andreas Herrmann und Klaus Radermacher gehen der Frage nach, ob die gefühlte Realität, dass Bahnfahren die klimaneutralste Art des Reisens ist, auch der objektiven entspricht? Dabei kalkulieren sie die CO2-Emissionen von Auto, Bahn und Flugzeug auf der beliebten Strecke von Zürich nach Mailand und öffnen die Augen für die unerwartete Realität.

Die Bahn gilt als das umweltfreundlichste Verkehrsmittel. Doch bei näherer Betrachtung wird klar, dieser Eindruck greift zu kurz. Andreas Herrmann und Klaus Radermacher stellen einen Vergleich der CO2-Emissionen von Auto, Bahn und Flugzeug auf der beliebten Strecke von Zürich nach Mailand auf. Dabei betrachten sie nicht wie üblich nur die Antriebsenergie, sondern auch jene Energie für den Bau des Verkehrsmittels und die gesamte Infrastruktur (Strassen, Schienen, Flughäfen, etc.). Im BILANZ-Artikel erfahren Sie mehr darüber, wie Andreas Herrmann und Klaus Radermacher die Fragestellung untersuchen und zu welchem überraschenden Ergebnis sie kommen.

Mit ihrem Ergebnis plädieren sie keineswegs für ein bestimmtes Verkehrsmittel und möchten es auch nicht als Bahn-Bashing verstanden wissen. Vielmehr engagieren sie sich für eine Debatte im Spannungsfeld Klima und Mobilität, die auf einer gesamthaften Betrachtung der Kosten beruht. Der Ausbau von Tunnels wird heute trotz enormer Kosten eher als Chance statt als Klimasünde gesehen. So leistet sch die Schweiz gleich zwei teure Tunnelsysteme: Strasse und Schiene. Sie betonen: «Die ideologischen Grabenkämpfe zwischen Schiene und Strasse müssen im Sinne der Umwelt und der Kosten überwunden werden.»

Gesamter Artikel

Referenzen

Klima-Sünder Gotthard
(Durk Ruschmann)
In: Bilanz 07/2020

Betrachtet man den ökologischen Fussabdruck beim Reisen, dann gilt Bahn fahren geheimhin als die sauberste Art zu reisen. Während aktuell in der Schweiz höhere Benzinpreise sowie eine Abgabe auf Flugtickets durch das neue CO2-Gesetz beschlossene Sache sind, erfreut sich die Bahn-Fraktion weiter hoher Sympathie. Andreas Herrmann und Klaus Radermacher gehen der Frage nach, ob die gefühlte Realität, dass Bahnfahren die klimaneutralste Art des Reisens ist, auch der objektiven entspricht? Dabei kalkulieren sie die CO2-Emissionen von Auto, Bahn und Flugzeug auf der beliebten Strecke von Zürich nach Mailand und öffnen die Augen für die unerwartete Realität.

Die Bahn gilt als das umweltfreundlichste Verkehrsmittel. Doch bei näherer Betrachtung wird klar, dieser Eindruck greift zu kurz. Andreas Herrmann und Klaus Radermacher stellen einen Vergleich der CO2-Emissionen von Auto, Bahn und Flugzeug auf der beliebten Strecke von Zürich nach Mailand auf. Dabei betrachten sie nicht wie üblich nur die Antriebsenergie, sondern auch jene Energie für den Bau des Verkehrsmittels und die gesamte Infrastruktur (Strassen, Schienen, Flughäfen, etc.). Im BILANZ-Artikel erfahren Sie mehr darüber, wie Andreas Herrmann und Klaus Radermacher die Fragestellung untersuchen und zu welchem überraschenden Ergebnis sie kommen.

Mit ihrem Ergebnis plädieren sie keineswegs für ein bestimmtes Verkehrsmittel und möchten es auch nicht als Bahn-Bashing verstanden wissen. Vielmehr engagieren sie sich für eine Debatte im Spannungsfeld Klima und Mobilität, die auf einer gesamthaften Betrachtung der Kosten beruht. Der Ausbau von Tunnels wird heute trotz enormer Kosten eher als Chance statt als Klimasünde gesehen. So leistet sch die Schweiz gleich zwei teure Tunnelsysteme: Strasse und Schiene. Sie betonen: «Die ideologischen Grabenkämpfe zwischen Schiene und Strasse müssen im Sinne der Umwelt und der Kosten überwunden werden.»

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Klima-Sünder Gotthard
(Durk Ruschmann)
In: Bilanz 07/2020