Süddeutsche Zeitung berichtet über Papier zur Zukunftsmobilität

24.08.2021

Ökonomen und Automanager fordern ein Umdenken bei der Verkehrspolitik.

Wie kann Verkehr besser funktionieren? Zum Wohle der Umwelt und ohne dass Menschen auf zu viel Annehmlichkeiten verzichten müssen? Die Debatte um das Fortbewegen könnte eine der spannendsten im Land sein, doch wird sie bislang vor allem von Einzelinteressen beherrscht: Hier die Industrie, die intensiv die sogenannte „individuelle Mobilität“ bewirbt, was zumeist den möglichst starken Autoverkauf bedeutet. Dort Umweltverbände, die den Schwerpunkt oft vor allem auf das Fahrrad legen und die öffentlichen Verkehrsträger. Die übergeordnete Frage, wie das gut zusammengeht, wird hingegen noch sehr leise diskutiert, zumal bislang im Bundesverkehrsministerium.
Nun hat eine Runde von Ökonomen und (ehemaligen) Automanagern ein Papier vorgelegt, das versucht, alles zusammen zu denken. „Acht Maximen für eine bessere Mobilität“, hat es die Runde genannt, der unter anderem Kirstin Hegner angehört, die das Digital Hub Mobility der TU München leitet. Dabei sind auch der ehemalige Seat-Chef Jürgen Stackmann, Hans-Peter Kleebinder und Andreas Herrmann von der Universität St. Gallen oder auch Johann Jungwirth, der einst VW-Vordenker war und mittlerweile bei der Intel-Tochterfirma Mobileye an Roboter-Shuttlediensten arbeitet.
„Im Mittelpunkt der neuen Mobilität“, so schreiben die Autoren, stehe die Idee, „Menschen und Güter multimodal zu befördern: schnell, einfach, sicher, günstig, CO₂-neutral und ohne unnötige Umstiege“. Der Mensch müsse stets alle Verkehrsträger im Blick haben, vom Fußweg über das Rad bis hin zum Auto oder Bus und Bahn. Zu leisten sei das vor allem über Apps – aber die müssten überregional angeboten werden anstatt wie bislang nur in einzelnen Städten.

Zum vollständigen Artikel

Ökonomen und Automanager fordern ein Umdenken bei der Verkehrspolitik.

Wie kann Verkehr besser funktionieren? Zum Wohle der Umwelt und ohne dass Menschen auf zu viel Annehmlichkeiten verzichten müssen? Die Debatte um das Fortbewegen könnte eine der spannendsten im Land sein, doch wird sie bislang vor allem von Einzelinteressen beherrscht: Hier die Industrie, die intensiv die sogenannte „individuelle Mobilität“ bewirbt, was zumeist den möglichst starken Autoverkauf bedeutet. Dort Umweltverbände, die den Schwerpunkt oft vor allem auf das Fahrrad legen und die öffentlichen Verkehrsträger. Die übergeordnete Frage, wie das gut zusammengeht, wird hingegen noch sehr leise diskutiert, zumal bislang im Bundesverkehrsministerium.
Nun hat eine Runde von Ökonomen und (ehemaligen) Automanagern ein Papier vorgelegt, das versucht, alles zusammen zu denken. „Acht Maximen für eine bessere Mobilität“, hat es die Runde genannt, der unter anderem Kirstin Hegner angehört, die das Digital Hub Mobility der TU München leitet. Dabei sind auch der ehemalige Seat-Chef Jürgen Stackmann, Hans-Peter Kleebinder und Andreas Herrmann von der Universität St. Gallen oder auch Johann Jungwirth, der einst VW-Vordenker war und mittlerweile bei der Intel-Tochterfirma Mobileye an Roboter-Shuttlediensten arbeitet.
„Im Mittelpunkt der neuen Mobilität“, so schreiben die Autoren, stehe die Idee, „Menschen und Güter multimodal zu befördern: schnell, einfach, sicher, günstig, CO₂-neutral und ohne unnötige Umstiege“. Der Mensch müsse stets alle Verkehrsträger im Blick haben, vom Fußweg über das Rad bis hin zum Auto oder Bus und Bahn. Zu leisten sei das vor allem über Apps – aber die müssten überregional angeboten werden anstatt wie bislang nur in einzelnen Städten.

Zum vollständigen Artikel