Was ist zu tun, um unsere Städte zu retten?

28.05.2021

Dr. Maximilian Richter und Prof. Andreas Herrmann haben einen Artikel in der Vision Mobility veröffentlicht wie dem Dauerstau entgegen zu wirken ist.

Politiker, Professoren und Stadtplaner mahnten bereits 1970 vor den Folgen einer Autonation, die so auch eintrat. Jetzt ist Umsteuern angesagt. In den folgenden Jahren wurden die Auswirkungen einer Autoinvasion wiederholt konkret benannt und öffentlich diskutiert. Experten warnten davor, wie sich unsere Städte in Zukunft zu Staustädten entwickeln, Autos unsere Gesundheit gefährden und den Raum für gemeinschaftliches Leben nehmen. Dennoch, 50 Jahre und viele Diskussionen später, ist Deutschland eine Autonation. Aufgezeigte Lösungen für das Autoproblem wie beispielsweise höhere Investitionen zum Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs oder ein neues Berechnungsverfahren des Verkehrsnutzen, bei der nicht die Kostendeckung oder gar der Gewinn dominiert, sondern soziale und wirtschaftliche Gesichtspunkte im Vordergrund stehen, wurden nur zögerlich umgesetzt und der Entwicklung des Straßenverkehrs untergeordnet. Zu wichtig war der wirtschaftliche Motor der Automobilproduktion; schließlich verdankten viele Deutsche ihren Arbeitsplatz direkt oder indirekt der Motorisierung.

Lesen Sie hier weiter was zu tun ist, um unsere Städte zu retten.

Kontakt

Maximilian Richter, maximilian.richter@unisg.ch
Andreas Herrmann, andreas.herrmann@unisg.ch

Dr. Maximilian Richter und Prof. Andreas Herrmann haben einen Artikel in der Vision Mobility veröffentlicht wie dem Dauerstau entgegen zu wirken ist.

Politiker, Professoren und Stadtplaner mahnten bereits 1970 vor den Folgen einer Autonation, die so auch eintrat. Jetzt ist Umsteuern angesagt. In den folgenden Jahren wurden die Auswirkungen einer Autoinvasion wiederholt konkret benannt und öffentlich diskutiert. Experten warnten davor, wie sich unsere Städte in Zukunft zu Staustädten entwickeln, Autos unsere Gesundheit gefährden und den Raum für gemeinschaftliches Leben nehmen. Dennoch, 50 Jahre und viele Diskussionen später, ist Deutschland eine Autonation. Aufgezeigte Lösungen für das Autoproblem wie beispielsweise höhere Investitionen zum Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs oder ein neues Berechnungsverfahren des Verkehrsnutzen, bei der nicht die Kostendeckung oder gar der Gewinn dominiert, sondern soziale und wirtschaftliche Gesichtspunkte im Vordergrund stehen, wurden nur zögerlich umgesetzt und der Entwicklung des Straßenverkehrs untergeordnet. Zu wichtig war der wirtschaftliche Motor der Automobilproduktion; schließlich verdankten viele Deutsche ihren Arbeitsplatz direkt oder indirekt der Motorisierung.

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Maximilian Richter, maximilian.richter@unisg.ch
Andreas Herrmann, andreas.herrmann@unisg.ch